Mein Status

 

 

In Arbeit, ich freue mich auf Kommentare und Hinweise: Tel. 0172 6210514 , od.  Skype :  eikedamer

oder  Email: eike.damer at fliegermail dää

 Meine Überschriften zum Funk für die verantwortlichen Flugzeugführer

 Wichtigster Hinweis: Gehirn einschalten, Augen und Ohren auf, es geht um Deinen eigenen Hintern !

Viel mehr Funk durch die Piloten,

exaktere und häufigere Ansagen der Position in Platznähe

Viel weniger Funk vom Türmer    

   (weil beides nicht geht, auch nicht notwendig ist)

Exakte Ansage aus welcher Richtung  

und Position der Platz angeflogen wird

Exakte Ansagen wann und wohin der Ausflug

 aus der Platzrunde geht

Positionsangaben sind Blindmeldungen

(keine Bestätigung an unkontrollierten Plätzen)

INFORMATIONSGEHALT / Relevanz der Nachricht

(Wer bin ich, wo bin ich, was will ich!)

So könnte es besser und sicherer gehen (Am Beispiel von Halle Oppin EDAQ)

Das ist ein Vorschlag, wer es besser weiß, gerne INFO  an mich!  Auch Dein Kommentar dazu interessiert mich!

 

Ereignis

Funkbeispiele

Ergänzung

1.

Ankommen auf dem Flugplatz

 

Flightkit komplett: Pilotenkoffer, Sonnenbrille, Navi, Fluglizenz, Ausweis, Geld, persönliches Flugbuch, Headset (auch Hieedset), iPad, Handy, Anflug- und Streckenkarte und andere selten benötigte Utensilien

2.

Besuch beim Türmer

 

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für Fliegerlatein, Kaffetrinken und Witze tauschen

3.

Infos einholen und geben (LuftVO § 22 Pkt.8)

 

Flugverkehr und Windsack ist gut zu beobachten.Welche Piste ist in Betrieb? VFR Bulletin, Wetter und Metar Leipzig abrufen. Streckenvorbereitung (Flightplanner) aktualisieren. Absprache von geplanten, vom Standard abweichenden Manövern (z.B. Ziellandungen, Startabbruch, Durchstarten, Schulflüge)

Alle unsere Türmer sind erfahrene Piloten und beraten auch gerne!

4.

Vorflugkontrolle des Flugzeuges  lt. Checkliste

 

 

5.

Anlassen des TW, Systemcheck, Warmlaufen des TW (17)

 

Frequenz : 135,150Mhz (Oppin INFO) und Standby 121,100Mhz (Leipzig Turm) einstellen. Höhenmesser auf 350 ft (=QNH) (16) alternativ ATIS Leipzig 123,950 Mhz abhören.

6.

Einleitungsanruf

Oppin INFO DEASS (morschn)

Der Einleitungsanruf ist absolut notwendig zur Funktionsprüfung der Funkanlage. Funkverkehr und Platzverkehr beobachten.

7.

Antwort vom Türmer

DSS Oppin INFO (ich grieese dich)

Grüße sind üblich, aber lt.aktuellem NfL I 226/10 nicht vorgesehen.

8.

danach die Ansage

(nicht Anfrage!)

DSS, Cessna 172, Abstellplatz, 2Personen, Platzrunden, Schulflüge, (rolle, wie denn sonst?) zum Rollhalt 11,

INFO Platz! Der verantwortliche Luftfahrzeugführer hat das Sagen (LuftVO §3) also auch wann und wo es langgeht! Aber immer informieren, ansagen!!

Immer gültiges Muster eines jeden Funkspruches:

Wer bin ich,

wo bin ich,

was will (mache) ich!

 

Antwort vom Türmer

verstanden

hier ist auch “jo” oder “ok” möglich (siehe PKT.1) Der Türmer muß das ins Hauptflugbuch schreiben.

Der Name des Piloten gehört definitiv nicht dazu!!  (siehe auch hier)

9.

Am Rollhalt Checkliste abarbeiten,

Magnetprobe (17)

 

Anflugsektor (Endteil) Funkverkehr und Platzverkehr beobachten und sich ein Bild der Lage machen, An- und Abflug und Piste frei?               Windsack? (abflugbereit)

10.

Zum Start

DSS Rollhalt11 rolle auf  STARTE 11

Losrollen zum Abflugpunkt und dann zügig Vollgas

11.

Antwort vom Türmer

verstanden

Das Startlaufgebet:

“Wind 120 Grad mit 8 kn die Bahn ist frei”

(auch “jo” od. “viel Spaß, guten Flug” usw. möglich, für Piloten die den Windsack nicht erkennen, sagt er den Wind (das Startlaufgebet)

12.

Abheben, Steigflug, Querabflug

DSS eindrehen rechter Gegenanflug 11

 

 

Antwort vom Türmer

-

Es erfolgt keine Antwort vom Türmer, der Funk wird entlastet. Positionsangaben sind Blindmeldungen für den umherfliegenden Verkehr (nicht an den Türmer!). Nur dadurch kann sich jeder (verantwortliche) Luftfahrzeugführer ein Bild der Verkehrslage machen!

Der Türmer ist KEIN FLUGLEITER

13.

 

DSS eindrehen rechts Quer 11

 

 

Antwort vom Türmer

-

Der Türmer ist KEIN   FLUGLEITER

14.

 

DSS eindrehen Endanflug 11

 

 

Antwort vom Türmer

Wind aus 120 Grad mit 8 kn (od. “120 Grad, 8 kn”)

Bei normalen, stabilen Verhältnissen im sich wiederholenden Platzrundenverkehr eigentlich überflüssig!

Bei Bedarf, im Endanflug: “DXX bitte den Wind”

“DXX windcheck”

Jeder (verantwortliche) Luftfahrzeugführer sollte sich während eines Platzrundenbetriebes über die Sinnhaftigkeit einer Windansage des Türmers bei jeder Landung (oder noch schlimmer bei jeder Standortmeldung!!!)  Gedanken machen. Bei stabilen Wetter ist es unnötig, daß der Türmer den Funk damit vollquatscht!

Bei Bedarf, im Endanflug: “DXX bitte den Wind”

Hilfreich wär ein kleiner Windsack links neben der Piste, so könnte der Wind besser eingeschätzt werden!

15.

 

DSS startet 11

Diese Ansage ist besser als “Dadschngou” (was ist das??) im Queranflug, da ein folgendes Flugzeug seinen Anflug fortsetzen kann ohne Zweifel an der Hindernisfreiheit der Piste zu haben!

“DSS startet Piste 11” heißt:

Der Gashebel ist vorne, die Piste ist sofort wieder frei!

 

(16) QNH erfragen ist an jedem INFO Platz einfach peinlich. Die Einstellung der Elevation (Oppin 350ft) am Höhenmesser ist regelmäßig genauer als die Info vom Türmer! Der hat kein eigenes QNH sondern hört sich das der ATIS Leipzig (123,950 Mhz) an (manchmal). Wer die Elevation (350ft) von Oppin nicht kennt, ist fremd oder / und hat sich schlecht vorbereitet!

(17) Das Warmlaufen des TW immer so gestalten, das niemand (auch der Türmer nicht) unnötig durch Geräusche und künstlichen Wind belästigt wird. Ätzend ist 10 min TW-Lauf am Abstellplatz!!! Das Warmlaufen kann hinter den Hallen erfolgen oder auch am Rollhalt. Hier ist aber Umsicht erforderlich damit nicht der gesamte abfliegende Verkehr aufgehalten wird (Ohren auf, Augen ab und zu mal nach hinten!) Abstimmungen erfolgen hier zwischen den verantwortlichen Luftfahrzeugführern über Funk. Der Türmer braucht auch hier nicht regelnd eingreifen ! siehe Pkt. 1

(18) Die Magnetprobe erfolgt regelmäßig am Rollhalt. Dadurch kommt es zu keinen Gefährdungen von Personen und Flugzeugen hinter dem eigenem Luftfahrzeug.

Es ist der Flugsicherheit sehr zuträglich unmittelbar nach dem Start zu einem Flug in die Umgebung auf die Frequenz 121,100 Mhz “Leipzig Turm”  zu wechseln. Das gilt auch wenn Ihr nicht in die Kontrollzone einfliegen wollt! Der Turm informiert Euch auch über umherfliegende andere Luftfahrzeuge. Für die Lotsen (das sind ganz Nette) ist es auch beruhigend, den Verkehr nahe der Kontrollzone zu kennen! Versucht bitte dem Lotsen genaue Informationen zum geplanten Flug zu geben und nach der Genehmigung das auch genau so zu machen! Auch kann es einem ungeübten Piloten so nicht passieren ein Verkehrschaos, durch einen nichtgenehmigten Einflug in die Kontrollzone, zu verursachen!

 

 

Wer sich auf dem Flugplatz nicht auskennt (sich nicht oder schlecht vorbereitet hat) muß natürlich fragen (”DEXXX Erbitte ROLLINFORMATIONEN”).

An einem INFO Platz ist der verantwortliche Luftfahrzeugführer verantwortlich, natürlich auch fürs Rollen.

Wenn es Tatsachen gibt, die in den Unterlagen nicht veröffentlicht sind, wird der Türmer darüber informieren.

Genauso gibt es vom Türmer für die “Blinden” Hinweise zum ROLLEN:

(DEXXX jetzt vom Abstellplatz nach rechts über den Asphalt Rollweg A, dann links rum über B, dann geradeaus über C zum Rollhalt C, Piste 11, beachte Modellflieger, Vögel auf der Piste und Segelflieger, melde abflugbereit! )

Richtiger und viel besser ist die Ansage vom verantwortlichen Luftfahrzeugführer wo es langgeht , der Türmer antwortet “verstanden” (Zeitersparnis 80%)

 

Das Hauptflugbuch ist eine Erfindung der Nazis aus dem Jahr 1934. Damals wurde die "Luftaufsicht" ins Leben gerufen, um die  sogenannte "Reichsflucht", insbesondere von Juden, auf dem Luftweg zu erschweren. So etwas steht im Jahr 2011 immer noch in der LuftVO und muß befolgt werden !

Die Meldung ”Abflugbereit” gehört am unkontrollierten Platz in die Abteilung “Fliegerprosa” = unnütz (siehe Pkt.1 LuftVO § 3). Kein verantwortlicher Luftfahrzeugführer rollt in (auf?) die Piste wenn er nicht abflugbereit ist!! Aber stellt Euch vor, Ihr seid mit Euerm Flieger im Endteil ca. 500 m vor der Schwelle, Ihr seht ein Flugzeug am Rollhalt und hört: “DXX Abflugbereit 11”.

Da sollte Euch einiges durch den Kopf gehen!

Hat der mich jetzt gesehen ?

Rollt der jetzt los, oder bleibt er stehen?

Warum meldet er das jetzt, wenn er wartet?

 

Eine Menge Unsicherheit und Ablenkung die absolut unnötig ist.

Wenn der Ansage (nicht Anfrage!) “DSS rolle auf, starte 11” auch unmittelbar die Tat folgt, gibt es keine Unsicherheit. Selbst wenn ein anfliegendes Flugzeug übersehen wurde (weil der anfliegende Pilot den Endanflug “vergessen” hat zu melden und ich die Augen nicht weit genug aufmachte) kann dieser reagieren (Ansagen im Funk oder auch Durchstarten). Der Türmer gibt in keinem Fall eine Roll- oder Startfreigabe!

(“Start frei nach eigenem Ermessen” - dümmer gehts nimmer!”)

Ein Tipp von mir: Bei einer Landung ist es möglich seinen Aufsetzpunkt so zu legen (z.B. an die Mittenmarkierung = noch 550 Meter Piste) daß ein zügiges Abrollen erfolgen kann. Wer in Oppin bei der genutzten Piste11 am Pistenbeginn aufsetzt und dann in aller Ruhe (schööön vorsichtig) nach vorne rollt, begeht einen klaren Verstoß gegen LuftVO § 22 Pkt.10 !!

Sprechgruppen die gar nicht gehen, weil veraltet.

So ist es recht!

Erbitte Rollinformationen

(richtig für Piloten die den PLR-Verkehr nicht beobachten können, die den Platzverkehr bzw. die Rollwege nicht kennen, den Windsack nicht sehen, und die ATIS nicht abgehört haben und die auch nicht die Elevation (350ft) von EDAQ kennen.)

Erbitte Rollen (Rollinformationen)

Das erübrigt sich oft, da man durch Benutzung seiner eigenen Sinnesorgane (Gehirn+Augen+Ohren)  leicht erkennt wie der Platzverkehr aktuell läuft, die Aufzählung der vorhandenen Rollwege ist für den verantwortlichen Luftfahrzeugführer (das sollten ALLE sein!) auch überflüssig da man in Oppin keine Alternativen hat.

Merke: Der verantwortliche Luftfahrzeugführer ist auch für das ROLLEN verantwortlich! (LuftVO § 3)

Tipp: Ein Windsack (der zeigt die Windrichtung an) ist auf dem Werftgebäude angebracht, vom gesamten Abstellplatz ist er sehr gut zu sehen. Am Tümchen hängt ein gelbes Schild, die 2 Ziffern bezeichnen die Betriebspiste z.B. 29.

Ein amtliches QNH gibt es in Oppin nicht, das Leipziger QNH ist per Funk (ATIS 123.950 MHz) leicht zu erhalten.  Hier erfährt man auch nebenbei, in welche Richtung die ganz großen Flugzeuge fliegen!

(Schneller und genauer ist, Höhenmesser auf 350 ft = QNH in EDAQ )

Besser ist, anstelle ”Erbitte Rollen”, nach dem Einleitungsanruf die Ansage, z.B.:

“DSS Cessna 172 mit 3 Personen nach EDCA zum Rollhalt Piste 11” (hier kann auch noch durch einen vorherigen Besuch beim Türmer gekürzt werden!)

Miniantwort des Türmers:   “Verstanden” (das übliche Gelaber fällt weg, jeder weiß Bescheid und alles ist gesagt!)

Rollhaltepunkt

Rollhalt

 

Langes Endteil

Geradeausanflug

(Langes Endteil gibt es, aber nur in einer Kontrollzone, nachdem der Turm die Anweisung: “DXF Verlängen Sie den Gegenanflug Piste xx”, gegeben hat!)

Der verantwortliche Flugzeugführer (wer denn sonst!) legt auch das Anflugverfahren unter Beachtung von (§ 22 LuftVO und NFL II 37/00) fest. Wenn der angesagte “DXX, Geradeausanflug Piste 29”, aus Gründen die nur der Türmer kennt, nicht geht (Gefahr (?) im Verzug), sagt (informiert) er das an. Für die Einhaltung der Sicherheitsabstände zwischen den Luftfahrzeugen ist wiederum (nur!) der verantwortliche Luftfahrzeugführer verantwortlich. (Merke: Der Türmer ist kein Flugleiter!)

NFL II 37/00

Pkt 3.2: ..... Geradeausanflüge

(Anflug auf verlängerter Landebahn-Mittellinie)

           sowie Direktanflüge

(Anflug aus variabler Position direkt zum Endanflug)

Startbahn

Piste

Ansagen des Türmers: “DXX, Auf gehts!” , DXX hinterher!” oder “DXX in die Bahn!”

Der verantwortliche Luftfahrzeugführer legt fest wann und wie gestartet wird. Anweisungen dürfen nur zur Abwehr einer unmittelbaren Gefahr gegeben werden!

 Der Türmer ist kein Flugleiter!

 

 

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