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Überlegt Euch mal, wie die verunfallten Flüge ohne Flugleiter verlaufen wären. Da kommt man unter Umständen zu erstaunlichen Erkenntnissen. Voraussetzung dazu ist aber, daß man weiß, daß der Türmer kein Flugleiter ist!
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2 Schwerverletzte
Juli 1991
Flugplatz Kyritz
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Unfall 1
"Wenige Meter vor der Landepiste kam es in drei Meter Höhe zur Kollision der Flugzeuge", sagte die Sprecherin. Die Maschine mit den Rundfluggästen sei dabei vom Propeller der anderen Cessna aufgerissen worden und abgestürzt. Die zweite Maschine konnte trotz der Beschädigungen sicher landen...........
"Der Betreiber hatte keine Luftaufsicht, ein Flugleiter war zur damaligen Zeit nicht zwingend notwendig."
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2 Schwerverletzte
4 Tote
August 2009 bei Ellwangen
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Unfall 2
"Der Hubschrauber führte Rundflüge für Festgäste durch, die Cessna hatte ein oder zwei Fallschirmspringer abgesetzt und befand sich auf dem Rückflug zum Flugplatz." Nach seinen Angaben kamen sich die Maschinen zu nahe und kollidierten. Der kleine Hubschrauber vom Typ R44 stürzte sofort ab und brannte aus. Die andere Maschine vom Typ Cessna 172 war nicht mehr manövrierfähig und kam im Gleitflug zu Boden.
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2 Tote
Mai 2006 bei Ringheim
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Unfall 3
Zusammenstoß eines Motorseglers und einer Cessna 172 in der PLR.
“Nach Aussagen der Flugzeugbesatzung hatte diese zum Zeitpunkt des Zusammenstoßes die Queranflugkurve beendet und befand sich in einer Flughöhe von ca. 1100 ft ...... “
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3 Tote
Mai 2011 bei Saarmund
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“Unfall 4
Ein Sportflieger, der häufig von Saarmund aus startet, sagte am Abend, der noch in der Startphase befindliche Segelflieger habe möglicherweise nicht ausweichen können, weil er noch am Schleppseil hing. Beide Maschinen seien auf Sicht geflogen, das habe aber bei dem am Sonnabend herrschenden Wetter kein Problem sein dürfen.”
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4 Tote
August 2011 Zell am See
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Unfall 5
Auszug: “..................... Die beiden hätten aber gewusst, dass sich zwei Flugzeuge im Endanflug befanden - was normalerweise auch kein Problem sei.
Der Flughafen Zell am See ist ein unkontrollierter Flugplatz und verfügt nur über eine Piste. Die Piloten, die auf eigenes Risiko landen, müssen Positionsmeldungen abgeben. "Sie bekommen vom Kontrollturm Informationen, aber keine Landanweisungen. An- und Abflüge erfolgen nach eigenem Ermessen der Piloten. Sie müssen auf Sicht fliegen und die notwendige Distanz zu anderen Flugzeugen einhalten", erklärte Gerichtssachverständiger Thomas Muigg. Grundsätzlich bestehe die Möglichkeit, dass die Piloten miteinander über Funk kommunizieren.
Dies haben sie im konkreten Fall nicht gemacht, obwohl sie auf der gleichen Frequenz waren.”
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1 (2) Schwerverletzte
1 Toter
24.August 2009 bei Bremgarten
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Unfall 6
Jak holt Ikarus im Bremgarten vom Himmel
Den Tower des Flugplatzes trifft, wie eine Fluglehrerin auf Befragen versicherte, keine Schuld, da es sich bei Bremgarten nicht um einen "kontrollierten Flugplatz" handele. Die Piloten erhielten zwar Informationen zu Wind und Wetter, starten und landen aber müßten sie auf Sicht und auf eigenes Risiko. Allerdings gebe es eine gemeinsame Funkfrequenz; auf dieser hätten die Jak-Piloten, so war zu hören, einen Überflug in Formation angekündigt.
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Der offizielle Untersuchungsbericht BFU 3X135-09
Zitat: “Aus Sicht der BFU wäre es erforderlich gewesen, das geplante Manöver „run in and break“ genau abzusprechen hinsichtlich der Überflughöhe, der Richtung und des Bereichs auf dem Flugplatzgelände, über dem der Überflug stattfinden soll. Eine Absprache im Vorfeld oder eine Information im Fluge wäre nicht nur zwischen den YAK-Piloten und dem Flugleiter sinnvoll gewesen, sondern hätte auch die UL Piloten einschließen müssen.”
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2 Tote
November 1998 Mahrl-Loemühle
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Unfall 7
.............................Im Bereich der Kurve Querabflug - Gegenanflug kam es um 15:35 Uhr zur Kollision der beiden Hochdecker. Während die F 172 H nur leicht beschädigt wurde und uneingeschränkt steuerbar nach einer verkürzten Platzrunde gelandet werden konnte, schlug die F 150 L auf freiem Feld neben der Autobahn A 43 auf, nachdem das Leitwerk bei der Kollision vom drehenden Propeller der F 172 H abgetrennt worden war. Das Flugzeug wurde zerstört, und die beiden Insassen kamen ums Leben. Durch den Aufprall und die Bergungsarbeiten entstand ein leichter Flurschaden. mehr lesen, klick hier!
Der offizielle Untersuchungsbericht BFU 3X383-1-2/98
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Ausnahmslos alle hier aufgeführten Unfälle hätten durch häufigere und exaktere Positionsmeldungen aller Teilnehmer vermieden werden können. Diese Positionsmeldungen (Informationen) müssen zwischen den Luftfahrzeugführern (Air to Air) ausgetauscht werden. Den Türmer interessiert das überhaupt nicht.
Der Türmer sagt nach einem Unfall: “Das tut mir aber leid!”.
Weiter Konsequenzen hat das für ihn nie! Er trägt dafür auch keine Verantwortung! (siehe Unfall 1 u. 6)
Alle gestorbene Flugzeugführer haben sich nicht bewußt in Gefahr begeben, sie haben alles so gemacht, wie sie das immer gemacht haben.
Dieses Verhalten gilt es zu ändern, die Trägheit zu durchbrechen!
Jeder verantwortliche Flugzeugführer muß seine Verantwortung wahrnehmen!
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